Hitzewelle im Ruhrgebiet und in großen Teilen Europas: Was wir jetzt für uns – und unsere Umwelt – tun können …
Die Sommer werden heißer und trockener – auch im Ruhrgebiet. Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig ein kluges Wassermanagement und eine klimaangepasste Stadtentwicklung sind. Mit dem Konzept der Schwammstadt Bochum wird bereits daran gearbeitet, Regenwasser möglichst dort zu speichern, wo es fällt, statt es schnell über die Kanalisation abzuleiten. So kann Wasser in Trockenzeiten Böden, Pflanzen und das Stadtklima unterstützen.
Doch auch jede und jeder von uns kann einen Beitrag leisten:
- Regenwasser nutzen: Eine Regentonne spart wertvolles Trinkwasser und versorgt Garten- und Balkonpflanzen nachhaltig.
- Zur richtigen Zeit gießen: Pflanzen am besten früh morgens oder spät abends bewässern. So verdunstet deutlich weniger Wasser als in der Mittagshitze.
- Junge Bäume brauchen Hilfe: Vor allem in längeren Trockenphasen benötigen frisch gepflanzte Straßen- und Gartenbäume zusätzliches Wasser. Faustregel: Bleibt es über zwei Wochen trocken und heiß, freuen sich besonders junge Bäume über 50 bis 100 Liter Wasser pro Gießgang. Lieber seltener und gründlich als häufig und oberflächlich gießen.
- Wohnungen kühl halten: Tagsüber Fenster geschlossen halten und Rollläden oder Vorhänge schließen. Gelüftet wird am besten früh morgens oder spät abends, wenn die Temperaturen sinken.
- Hitze ernst nehmen: Ausreichend trinken, körperliche Anstrengungen möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen und auf ältere Menschen sowie Nachbarinnen und Nachbarn achten.
Jeder Liter gesammeltes Regenwasser, jeder beschattete Baum und jede begrünte Fläche hilft dabei, unsere Städte widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen. Viele kleine Maßnahmen ergeben gemeinsam einen großen Unterschied!