Mittlerweile ist es das fünfjährige Jubiliäum. Fridays for Future Bochum wird auch dieses Mal ein Klimacamp veranstalten; vom 25. bis zum 30. August auf der Bergbaumuseumswiese.
Dieses Jahr wurde der neue Ort aus symbolischen Gründen gewählt. „Die Hitzewellen diesen Sommers gefährden nicht nur die Wirtschaft, indem Verkehrswege wie der Rhein nur eingeschränkt nutzbar oder Ernten weniger ergiebig sind. Sie gefährden Ökosysteme und Menschenleben. Der Klimawandel ist kein Zukunftsszenario mehr.“ erklärt Jesse von FFF. „Die Weltgemeinschaft hat versprochen, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. Ein Ziel das wohl nicht mehr erreicht wird. Um 2°C Erwärmung zu verhindern muss das Umdenken, über das seit Jahren gesprochen wird, real werden. Stattdessen formulieren die CDU und SPD Pläne Gaskraftwerke auszubauen. Kohle, Öl und Gas sind Vergangenheitstechnologien und gehören ins Museum!“
Aktivist*innen von FFF sind während dem genannten Zeitraum dauerhaft anwesend. Das Klimacamp soll einen Gesprächsraum für jeden sein; ein Wohnzimmer in der Stadt. Jeder ist willkommen, unabhängig seiner Meinung. Nur im Gespräch kann die Gesellschaft weiter kommen. Zusätzlich wird zusammen mit anderen Bochumer Initiativen ein breites Programm angeboten.
„Trotz der schwierigen klimapolitischen Lage ist das Klimacamp der Beweis, dass Demokratie Spaß machen kann.“ so Mascha von FFF. „Es kommt zu vielen erwarteten und unerwarteten Begegnungen. Man lernt Menschen kennen und kann sich vernetzen. Jedes der vorherigen Klimacamps gehörte zu den besten Wochen des Jahres und lieferte unvergessliche Erinnerungen.“
PM (FFF Bochum, vom 18.08.2026)